Fonds ohne Ausgabeaufschlag
Fonds-Ranking
Mittels eines Fonds-Rankings werden diverse Investmentfonds einer bestimmten Anlagekategorie miteinander verglichen.
Sehr verbreitet sind reine Performance-Ranglisten, bei denen die am Markt verfügbaren Investmentfonds, die in den betreffenden Anlagesektor investieren, hinsichtlich ihres erzielten Wertzuwachses über einen bestimmten Zeitraum unter Berücksichtigung von Ausgabeaufschlägen aufgelistet werden.
Beispielsweise lassen sich alle in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassenen und für Privatanleger verfügbaren, global investierenden Aktienfonds nach ihrer Performance seit einem bestimmten Stichtag sortieren.
Neben dem Umstand, dass es sich um vergangenheitsbezogene Daten handelt, haben reine Fonds-Rankings weitere Merkmale, die sie über einen groben Marktüberblick hinaus als maßgebliches Kriterium für Anlageentscheidungen disqualifizieren.
So ist bei der Ausrichtung auf die absolute Performance nicht ersichtlich, mit welchem Risiko, d.h., unter Inkaufnahme welcher Schwankungsbreite diese erzielt wurde. Auch fehlen jegliche qualitative Einflussfaktoren bzw. Maßstäbe. Diese werden grundsätzlich in Ratings implementiert.
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Fonds-Rating
Ein Fonds-Rating stellt die qualitative Bewertung eines Investmentfonds dar.
Innerhalb einer bestimmten Skala werden hierbei einzelne Fonds entweder in absoluter Hinsicht klassifiziert oder in Relation zu gleichartigen am Markt befindlichen Fonds verglichen.
Der Unterschied zu Fonds-Rankings, die rein quantitativ bezogen auf einzelne Kennzahlen Ranglisten abbilden, beziehen Fonds-Ratings auch qualitative Einflussfaktoren ein.
Fonds-Ratings werden insbesondere entwickelt und publiziert, um gute von schlechten Fonds der jeweiligen Anlagekategorie unterscheiden zu können. Sie gehen in ihrer Zielsetzung somit über Fonds-Rankings hinaus. Neben dem Umstand, dass es sich um vergangenheitsbezogene Daten handelt, haben reine Fonds-Rankings weitere Merkmale, die sie über einen groben Marktüberblick hinaus als maßgebliches Kriterium für Anlageentscheidungen disqualifizieren.
So ist bei der Ausrichtung auf die absolute Performance nicht ersichtlich, mit welchem Risiko, d.h., unter Inkaufnahme welcher Schwankungsbreite diese erzielt wurde. Auch fehlen jegliche qualitative Einflussfaktoren bzw. Maßstäbe. Diese werden grundsätzlich in Ratings implementiert.
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